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Hubi Meisel - Cut
Erscheinungsdatum: 18.12.2001
(Miez Records/Point) 30,49 min

Prolog: Lange Zeit war es still geworden um den Ex-DREAMSCAPE Sänger Hubi Meisel. Nachdem er SCENES verlassen hatte, widmete er sich im Stillen einem lang gehegten Traum ... der eigenen Interpretation von Pop-Hits aus den 80ern. Nach einigen Streitigkeiten mit diversen Verwertungsgesellschaften haben es immerhin noch sieben Songs auf das Album geschafft und wer Hubi Meisels Stimme (z.B. von DREAMSCAPE oder SCENES) kennt, weiß, was er zu erwarten hat: emotionale, melodische Vocals, die auch mal einen Zacken zulegen können. Cut ist ein hervorragendes Album geworden, denn Hubi hat es geschafft, den teilweise doch sehr statischen Popflair mancher Songs in melodische Metal- (ja, teilweise sogar leicht Prog Metal-) Gefilde zu überführen, was einerseits durch Meisels markante Gesangsarrangements, andererseits durch das dynamische und äußerst interessante Gitarrenspiel von Marcel Coenen erreicht wird. Es ist eigentlich alles dabei ... straighter Melodic Metal (Just Died In Your Arms Tonight), verzweifelt bis bissiger Gesang (Send My An Angel), kraftvolle Nummern (z.B. Relax) sowie eine tolle Vertonung der AHA-Hymne The Sun Always Shines On TV. Im Gegensatz zu der Flut an seelenlos heruntergerotzten Coverversionen (nicht nur aus der Metalecke, sondern auch aus dem Punk/Nu-Metal-Kindergarten) hat es HUBI MEISEL geschafft, seinen unverkennbaren Stil in die Songs zu hauchen, diese aufzupeppen, jedoch den Flair ihrer Rhythmik und Melodien nicht zu zerstören. Fazit: Ein Klassealbum, das man wohl noch ewig hören kann, spätestens bis zu dem "day, when music dies".
13 Punkte - Markus Weis - in Kooperation mit www.durp.com (27.01.2002)
Weiteres zu Hubi Meisel:

- Cut (Demo-Check)

- EmOcean (CD-Check)