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Anvil - Absolutely No Alternative
(Massacre Records)

Immer wieder Hut ab vor Bands wie RAVEN, VOIVOD oder eben ANVIL, die seit Jahrzehnten Album für Album herausbringen, immer ihren Wurzeln treu geblieben sind und sich jedem Trend entgegenstellen. So hätten die Kanadier ANVIL auch keinen passenderen Titel für ihr aktuelles Album finden können als Absolutely No Alternative. In knapp 40 Minuten krachen einem 10 Knaller um die Ohren, daß es eine helle Freude ist. Gleich mit Old School wird die alte Schule des 80er Metals dargeboten, bevor mit Green Jesus in Forged In Fire-Manier gleich der nächste Hammer nachgelegt wird. Über manche Songtitel (Texte) kann man zwar zwiespältiger Meinung sein (Show Me Your Tits oder Piss Test sind bestimmt nicht jedermanns Sache), aber wer ANVIL live gesehen und kennengelernt hat, kann ihnen so etwas nicht für übel nehmen. Lips ist nun mal ein lustiger Kerl, der die R'n'R Klischees gern übertrieben darstellt. Mit Black Or White macht er diesen "lyrischen Fehltritt" allerdings auch locker wieder wett. Musikalisch jedenfalls läßt dieser Silberling keine Wünsche offen - Speed/Thrash Metal vom allerfeinsten. Wer ANVIL schon immer mochte, dem werden bei Liedern wie Red Light oder Hair Pie einfach die Freudentränen rollen. Hundertprozentig trendfrei, hundertprozentig ANVIL.
14 Punkte - Christoph Schinzel (05.02.1998)
Weiteres zu Anvil:

- Speed Of Sound (CDCheck)