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Voodoo Hill - Voodoo Hill
(Frontiers Records - Italien-Import) 50,49 min

Was für ein Jammer-Geschrei-Gesang ... das nervt ! Hey, Moment mal ... diesen Jammerlappen kenn ich doch von irgendwo her. Ah ja, alles klar - es ist Glenn Hughes, der in den 70ern schon der mieseste Sänger von DEEP PURPLE war, und wo wir schon dabei sind: auch VOODOO HILL klingen blues-rockig nach 70er Jahren Retro Hardrock in einem etwas moderneren Gewand, aber mal ehrlich Leute: die Siebziger sind schon lange vorbei und dieses spezielle Feeling kann man nicht so einfach neu zum Leben erwecken. Erst recht nicht, wenn man so rumquäkt wie Hughes es beispielsweise auf Golden One tut. Die Mucke an sich ist völlig belanglos (um nicht zu sagen: beschissen) und geht einem bei zunehmender Dauer immer mehr auf die Nüsse (hört Euch z.B. Keep It To Yourself an und Ihr wisst was ich meine). Und dann auch noch diese "Uhhs" und "Yeahs" ... oh Mann, was für ein Mist! Siebziger Jahre Groove-Stampfrock-Fans können Voodoo Hill vielleicht durchaus ein paar positive Seiten abgewinnen, aber wer stattdessen Metal oder Prog vorzieht, wird mit dem Album vermutlich herzlich wenig anfangen können. Bezeichnenderweise ist auch noch eine Coverversion (The Gypsy - DEEP PURPLE) mit Abstand das beste Lied auf dem Album, aber dass dieser Song nicht die Klasse des Originals erreicht dürfte wohl klar sein (und das Original war schon nicht unbedingt ein echter Reißer). Schonungslose Bilanz des Ganzen: ein Album, auf das die Welt nun wahrlich nicht gewartet hat!
Wolfgang Volk (20.01.2001)
Weiteres zu Voodoo Hill:

- Wild Seed Of Mother Earth (CDCheck)