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Innerself - Emotional Disorder
Erscheinungsdatum: 19.01.2004
(Locomotive Music) 50,36 min

Traditionellen Heavy/Power Metal liefern INNERSELF mit Emotional Disorder ab, die früher einmal unter dem Namen LEVIATHAN firmiert haben. Die Mucke ist solide und kraftvoll konzipiert, so dass vor allem klassische Schwermetaller angesprochen sein dürften. Die Songs auf Emotional Disorder sind riffbetont, was natürlich impliziert, dass neben den Vocals die Guitars stark dominieren, während Bass und Drums den Rhythmus angeben. Geschwindigkeitstechnisch stehen Midtempo-Songs im Vordergrund, die mit ziemlicher Wucht und Power daherkommen. Prinzipiell gibt es an der Scheibe wenig auszusetzen ... alles ist handwerklich anständig gemacht, die Härte kommt gut zur Geltung und die Songs sind flüssig und heavy aufgebaut. Trotzdem fehlt aber der berühmt-berüchtigte letzte "Kick", der ein Album erst richtig große Klasse verleiht. Dieses besondere Etwas fehlt INNERSELF, denn nach dem Anhören hat man zwar den Eindruck, ein ordentliches Stück Schwermetall gehört zu haben, aber die totale Begeisterung bleibt definitiv aus. Vielleicht liegt es daran, dass alles doch ziemlich gleich klingt und echte Highlights fehlen (alle elf Songs stampfen in etwa auf gleichem Niveau vor sich hin). Weiterhin lässt sich nicht verhehlen, dass man als gestandener Metal-Dino alles irgendwie schon x-mal gehört hat, deshalb kann als Bilanz festgehalten werden, dass INNERSELF mit Emotional Disorder ein korrektes Album abgeliefert haben, das aber nicht herausragt und mit Sicherheit nicht in die oberen Regionen vorstoßen kann.
8 Punkte - Wolfgang Volk (23.12.2003)

Playlist
1. Desperate
2. Hate feeds hate
3. Ebola
4. Hear me
5. Man used to be
6. To destroy my life 
7. Deathmaster
8. Change the world
9. Words without worth
10. More than you deserve
11. Dead calm