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Ironware - Break Out
Erscheinungsdatum: 22.09.2003
(LMP/SPV) 47,52 min

Schweden ist ein nahezu unerschöpflicher Quell junger, talentierter Heavy Metal Bands, und um welche Stilrichtung handelt es sich hier in der Regel? Richtig - um Melodic Metal, und genau in diese Schublade fallen auch IRONWARE, die mit Break Out ihr Debütalbum auf den Markt bringen. Mit Sicherheit haben die Skandinavier diese Art von Mucke nicht neu erfunden, aber das macht ja nichts, solange das Zuhören Spaß macht und die Musik einen mitreißt. Auch wenn der Wiedererkennungswert von IRONWARE vielleicht noch nicht so hoch angesiedelt ist wie bei anderen Gruppen, wissen die Songs zu gefallen, und der Wechsel zwischen Uptempo und Midtempo passt zum Gesamtbild; genau wie der hohe und ein bisschen raue Gesang von Pasi Humppi, der sich gut ins Gefüge einbringt. Im Vordergrund stehen neben den Vocals erwartungsgemäß die Gitarren, während Bass und Schlagzeug für den Drive sorgen und teilweise Keyboardteppiche im Hintergrund für zusätzliche Atmosphäre sorgen. IRONWARE haben es halt insoweit schwer, da es speziell im Bereich des New Melodic Speed´n´Heavy Metal extrem viele gute Bands gibt, und aus der Masse dieser guten Formationen können die Schweden derzeit nicht herausragen. Break Out ist zweifellos ein sehr ordentliches Album und ein gelungener Einstieg, aber für die oberste Liga reicht das (noch) nicht aus. Wer aber auf diese Art von Mucke abfährt sollte den Namen IRONWARE nicht gänzlich aus dem Gedächtnis streichen, sondern bei Gelegenheit mal reinhören, um sich sein eigenes Urteil zu bilden.
10 Punkte - Wolfgang Volk (26.10.2003)

Playlist
1. Gateway
2. Holy man
3. Dark sun
4. From deep inside
5. Time machine
6. Sanctuary 
7. Saviors
8. Return of the king
9. What is going on
10. Break out
11. Man of hope