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Godiva - Godiva
Erscheinungsdatum: 26.08.2003
(LMP/SPV) 45,06 min

Absolut reinrassigen "old school" Heavy Metal bieten GODIVA auf ihrem selbstbetitelten Debütalbum. Geil ... endlich mal wieder eine traditionelle Metal-Scheibe, die locker auch in den 80ern hätte erscheinen können (vom verbesserten Sound der heutigen Zeit mal abgesehen). Klassischen Heavy Metal braucht man im Prinzip nicht großartig vorzustellen oder zu charakterisieren, daher folgt an dieser Stelle der berühmte Vergleich mit einer anderen Band. Der rifflastige Edelstahl hat eine starke JUDAS PRIEST Prägung, die durch den Gesang von Anthony De Angelis streckenweise noch verstärkt wird, denn teilweise klingt dieser durchaus nach Rob Halford (allerdings nicht durchgehend, und das ist auch gut so, denn dadurch haben GODIVA einen eigenen Stil inkl. Wiedererkennungswert erhalten). Geschwindigkeitstechnisch wechseln sich Uptempo-Nummern mit Midtempo-Tracks ab ... auch wieder ganz in der Tradition "alter" Heavy Metal Veröffentlichungen. Positiv fällt auch auf, dass GODIVA auf die klassische Besetzung mit Vocals, Guitar, Bass und Drums setzen, und weichzeichnende Keyboards nicht berücksichtigen. Yeah - "back to the roots" kann man da nur sagen! Zwar sind nicht alle Songs überragende Nummern, aber richtiggehende Aussetzer gibt es andererseits auch nicht zu vermelden. Das Material ist ausgewogen gut und beinhaltet auch ein paar echte Highlights am Anfang, und so kann als Fazit festgehalten werden: ein solider Einstand in die klassische Heavy Metal Szene, die hoffentlich niemals aussterben wird!
11 Punkte - Wolfgang Volk (26.10.2003)

Playlist
1. The gate (Intro)
2. Razorblade romantic
3. Heavy Metal thunder
4. One shot
5. Nightmare
6. Cold blood 
7. Where angels die
8. Riding through time
9. Let the tanks roll
10. Bullshit lover
11. Sinner