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Blinded Colony - Divine
Erscheinungsdatum: 06.10.2003
(Scarlet Records) 36,41 min

Die wahrscheinlich bekanntesten Vertreter des Melodic Death Metal sind wohl IN FLAMES, aber auch andere Gruppen beherrschen dieses Genre, und BLINDED COLONY beweisen mit ihrem Debütalbum Divine, dass auch sie in diese Klasse vorstoßen wollen. Und das machen die Schweden alles andere als schlecht, denn Divine lässt durchaus aufhorchen und macht Hoffnung auf die Zukunft. Der Schwerpunkt der Mucke liegt natürlich auf der Härte, aber trotz Heavyness knüppeln die Skandinavier nicht stupide vor sich hin, sondern integrieren Melodien ohne die Brutalität der Musik dabei leiden zu lassen (so wie es IN FLAMES früher auch beherrscht haben). Positiv zu erwähnen ist, dass sich BLINDED COLONY nicht der heutigen Zeit anbiedern, sondern traditionell zu Werke gehen und keine moderne Soundspielchen benutzen ... hier dominiert noch die klassische Besetzung Vocals/Guitar/Guitar/Bass/Drums. Der Gesang von Frontmann Niklas Svensson schwankt zwischen Death und Thrash, was einerseits hart rüberkommt ohne aber in übles Gegrunze/Gegrolle auszuarten. Für Melodic Death Metal Fans ist Divine somit ein Anchecken allemal wert, und alles in allem ist die Scheibe demzufolge für das angesprochene Fanklientel sicherlich eine Empfehlung wert, wenngleich es für die unverschämt kurze Spielzeit einen Punktabzug gibt (bei den heutigen CD-Preisen ist das einfach eine Unverschämtheit gegenüber den Fans).
10 Punkte - Wolfgang Volk (24.08.2003)

Playlist
1. Contagious Sin
2. Thorned And Weak
3. Legacy (Slaves In The Name Of Christ)
4. Selfobtained Paranoia
5. Lifeless Dominion
6. Discrown The Holy
7. Kingdom Of Pain
8. Demoniser DCLXVI
9. Anno Domini 1224