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Britny Fox - Springhead Motorshark
Erscheinungsdatum: 18.07.2003
(Spitfire Records) 43,40 min

BRITNY is back! Nein ... nicht etwa die zugegebenermaßen süße Britney Spears, sondern die amerikanische Formation BRITNY FOX, die in den späten 80er Jahren mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum zur Spitze des Posertums aufschloss. Kreisch, Brüll ... das ist ja echt zum wegschmeißen. Schon früher wurden Bands wie CINDERELLA, POISON, WHITE LION usw. von den echten Heavy Metal Fans ausgelacht und verspottet, und genau in diese Kerbe schlagen BRITNY FOX auch mit ihrem aktuellen Longplayer, der stilistisch exakt an den alten Sachen der Jungs aus Philadelphia anschließt. Was geboten wird ist demnach klar: reinrassiger Poser-Rock für die Breite Masse, die sich beim Anhören ganz hart vorkommt, obwohl die Mucke keinen Millimeter Metal-Blut in sich hat. Die Dauerwellen der alten Zeiten sind zwar weg, aber an der Mucke hat sich kein Deut geändert: mal wird Pseudo-Möchtegern im Midtempo gestampft, und dann wird wieder zuckersüß gerockt oder auf die Tränendrüse gedrückt, was das Zeugs hält. BRITNY FOX haben sich früher schon bestens dazu geeignet, auf dem Rücksitz eines Autos an die Wäsche einer Tussi ranzukommen, und viele Songs haben auch heute noch das Potential dazu. Okay ... fairerweise muss man zugeben, dass BRITNY FOX heutzutage als reine Rockband "verkauft" werden und nicht als Hardrock oder gar Metal Band. Aber was soll´s - das Ergebnis ist dasselbe. Springhead Motorshark ist eindeutig auf das amerikanische 08/15 Publikum zugeschneidert, und wahrscheinlich werden die Amis wohl auch international gut ankommen. Fazit: reine Kommerzkacke, die bei Heavy Metal Fans vermutlich Lachsalven auslösen wird. Für diejenigen, die schon immer BRITNY FOX Fans waren, ist Springhead Motorshark aber mit Sicherheit eine empfehlenswerte Scheibe (zumal auch drei CD-ROM Video-Clips im *.rm Format vom Album Long Way To LIVE draufgepackt sind). Normalerweise müsste man hier "keine Bewertung" vergeben, weil diese einfach viel zu subjektiv ist, aber leider hat der Webmaster diese Option im Administrator-Modus rausgenommen (Grrr ... Jens, Du alter Drecksack, grins...), daher wird folgender Mittelwert gebildet: aus "true" Metal Sicht 0 Punkte, aus Poser-Sicht 14 Punkte, geteilt durch 2, ergibt ...
7 Punkte - Wolfgang Volk (23.08.2003)

Playlist
1. Pain
2. Freaktown
3. T.L.U.C. (For You)
4. La
5. Springhead Motorshark
6. Is It Real? 
7. Coup d'Etat
8. Far Enough
9. Lonely Ones
10. Memorial
11. Sri Lanka