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Tyrant Eyes - The Darkest Hour
Erscheinungsdatum: 28.01.2003
(Scarlett Records) 55,56 min

Ehrlichen Heavy/Power Metal spielen TYRANT EYES aus Deutschland, die mit The Darkest Hour ihr zweites Album präsentieren. Insgesamt muss man The Darkest Hour sicherlich in die reine Heavy Metal "Schublade" verfrachten, aber manchmal versuchen sich die Jungs auch mal in technisch verspielten Strukturen, aber das wirkt streckenweise ein bisschen hektisch (z.B. der Opener Night Of The Defender). Vereinzelt klingen TYRANT EYES beim Gesang ein wenig jungenhaft, aber das ist in diesem Fall durchaus positiv zu sehen, weil dadurch dieses Gefühl der Ehrlichkeit rüberkommt, außerdem verbreitet es einen gewissen naiven Charme und wirkt nicht so abzockt professionell und glattpoliert wie bei vielen anderen Bands. Das soll aber keinesfalls heißen, dass TYRANT EYES auf Demo-Niveau angesiedelt sind - das Quintett beherrscht ihre Sache und bringt sie gekonnt herüber. Es gibt zwar den ein oder andere Aussetzer (allem voran das unerträgliche Command To Destroy) aber alles in allem ist The Darkest Hour ein ordentliches Album, das es wert ist, angecheckt zu werden um sich sein eigenes Urteil zu bilden.
10 Punkte - Wolfgang Volk (30.11.2002)

Playlist
1. Night Of The Defender
2. Delight In Dying
3. Magic Touch
4. Dawn
5. Out Of The Dark 
6. Nde
7. Command To Destroy
8. Gladiator
9. The Last Night