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Shadowkeep - A Chaos Theory
Erscheinungsdatum: 30.09.2002
(LMP/SPV) 49,18 min

Wuchtigen Progressive Metal bietet A Chaos Theory von SHADOWKEEP. Dabei ist ausdrücklich zu erwähnen, dass die Engländer nicht zur Fraktion der "Frickel-Metal-Progs" gehören, sondern ihre Songs immer ziemlich eingängig und mit einem Gespür für Melodien konzipieren, wobei man sich vom letzten Faktor nicht täuschen lassen sollte: A Chaos Theory ist definitiv kein Melodic Progressive Metal, sondern richtig heavy und meist im Midtempo-Bereich gehalten. Wenn man so will, könnte man stilistisch vielleicht HOUSE OF SPIRITS zu Turn Of The Tide Zeiten als Vergleich anführen, aber das ist natürlich nur als ganz grober Anhaltspunkt zu verstehen, weil SHADOWKEEP doch um einiges ausgereifter und härter klingen als die Band um Olaf Bilic. Der Gesang ragt bei A Chaos Theory sicherlich heraus und ist erwartungsgemäß in den höchsten Ebenen angesiedelt, während Bass, Gitarren und Schlagzeug homogen zusammenwirken und für die Wucht und die Härte sorgen. Was allerdings noch ein bisschen fehlt ist Abwechslung und diverse Überraschungsmomente. Die Nummern bewegen sich alle auf demselben (guten) Niveau, aber richtige Highlights sind andererseits auch nicht unbedingt auszumachen. Alles in allem ist A Chaos Theory ein ausgewogen gutes Metal-Album geworden, das man bei Gelegenheit ruhig mal anchecken kann.
11 Punkte - Wolfgang Volk (13.10.2002)

Playlist
1. A Distant Paradox
2. Seventeen
3. Beware The Signs
4. Thorns And A Rose
5. Believe
6. Atalanta Fugiens (instrumental) 
7. A War Of Principles
8. Fear And Loathing
9. The Kether's Syndrome
10. A Crack In The Mirror (instrumental)
11. Chaosgenesis
12. Lucifer's Pastime