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Wicked Mystic - Lithium
Erscheinungsdatum: 10.06.2002
(Mausoleum Records) 49,52 min

Am Anfang von Lithium hat man beim Opener Toxemia noch das Gefühl, als würden MYSTIC WICKED aus den Niederlanden eine Gratwanderung zwischen traditionellen Metal und moderneren Einflüssen begehen, wobei die moderneren Stilelemente auf diversen Filtern beruhen, die des öfteren über die Vocals gesetzt wurden. Im weiteren Verlauf des Anhörens stellt sich aber schnell heraus, dass die Nummern doch größtenteils klassischer Power Metal sind, wobei neben dem Gesang die zweistimmig schretternden Gitarren im Vordergrund stehen. Vereinzelt sind noch hie und da ein paar extrem gewöhnungsbedüftige Passagen vertreten (z.B. auf Broken From Bending), aber insgesamt haut Lithium gut rein und hat einen absolut eigenen Stil. Musikalisch handelt es sich um Power Metal der älteren Schule, der härtemäßig zwischen klassischem Schwermetall und härterem Stoff á la NEVERMORE angesiedelt ist ... reinen Melodic Metallern dürfte die Scheibe daher ein bisschen zu heavy sein, allerdings sind vereinzelt auch melodischere Parts eingestreut, wie man beispielsweise an Calm Despair erkennen kann. Alles in allem ist Lithium ein ordentliches bis gutes Metal Album, von dem man sich aber zuerst ein eigenes Bild machen sollte, bevor man sich die Scheibe vormerkt; das bedeutet als letztendliche Empfehlung: anchecken - ja, Blindkauf - nein.
9 Punkte - Wolfgang Volk (15.06.2002)

Playlist
1. Toxemia
2. Hollow phrase
3. Knight errant
4. M. I. A. man
5. Silent dance
6. Broken from bending 
7. Calm despair
8. The reverie
9. Mournful rhymes
10. Warhouse
11. Inborn Jester
12. Last honesty