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Gilby Clarke - Swag
Erscheinungsdatum: 25.03.2002
(Spitfire Records) 37,55 min

Um dieses Review nicht unnötig in die Länge zu ziehen, sei von Anfang an gesagt, dass mit Swag ein ehemaliges GUNS´N´ROSES Mitglied ein Soloalbum präsentiert, dass ganz grob auch in die Richtung der ehemaligen Band tendiert, obwohl es noch kommerzieller wirkt als seinerzeit die Gruppe um Axl Rose und Slash. GILBY CLARK spielt 08/15 US-Kommerz-Rock, wie man ihn jeden Tag unzählige Male auf diversen Ami-Radiosendern hören kann, und diese Art von Mucke ist für seine Banalität in den halbwegs anspruchsvolleren Fankreisen bestens bekannt (natürlich im negativem Sinn). Alles rockt locker-flockig vor sind hin und ist ganz offensichtlich auf den Breiten US-Markt ausgelegt. Hinzu kommt ein öder Sleeze-Groove, der auf Dauer annervt und wenn man dann endlich die gesamte CD angehört hat (überstanden hat), dann erinnert man sich an absolut keine auffällige Besonderheit, sondern nur daran, dass man alles irgendwie, irgendwo, irgendwann (NENA lässt grüßen, HiHi) schon x-mal gehört hat. Gähn, Schnarch ... da fehlt´s aber hundertprozentig an Ideenreichtum, Begeisterungsfähigkeit oder Mitreißcharakter. Fazit: nur etwas für Kommerz-Kacker, die liebend gern 08/15 Radiosongs mögen. Letzter Hinweis: für die unverschämt kurze Spieldauer, die bei den heutigen CD-Preisen eine Frechheit gegenüber den Fans ist, gibt es einen Punktabzug, so dass unter dem Strich nur eine Benotung knapp über der Minimalpunktzahl rausspringen kann.
1 Punkt - Wolfgang Volk (24.02.2002)

Playlist
1. Alien
2. Under the gun
3. Crocodile tears
4. Broken down car
5. Margarita
6. I'm nobody 
7. Judgement day
8. Beware of the dog
9. Heart of chrome
10. Warm country sun
11. Diamond dogs