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Steel Prophet - Book Of The Dead
Erscheinungsdatum: 23.04.2001
(Nuclear Blast) 40,46 min

Es ist schon beängstigend, mit welcher Perfektion STEEL PROPHET auch mit ihrer achten Veröffentlichung wieder zu Werke gehen. Einfach nur unglaublich! Wer dachte, die Band hätte mit Dark Hallucinations den Zenith ihres Schaffens erreicht, wurde mit dem Nachfolgealbum Messiah eines besseren belehrt. Und wer dachte (so wie ich) daß Messiah kaum noch zu toppen ist, muß sich auch diesmal wieder eines besseren belehren lassen. Der Opener When Six Was Nine macht deutlich, was den Zuhörer in den nächsten 40 Minuten erwartet: Melodiöser Power Metal mit deutlichem IRON MAIDEN Einschlag; Eingängig, aber immer noch mit genügend Anspruch, um auch die Frickel-Fraktion zufriedenzustellen. Power Metal aus dem Lehrbuch also - jaja, ich weiß; genau diese Titulierung hatte ich bereits in der Kritik zu Messiah verwendet, aber es stimmt einfach. Es gibt derzeit keine Band, die den Begriff Power Metal besser auf den Punkt bringt (Still! Wer schreit da STRATOVARIUS?). Nun bleibt nur zu hoffen, dass STEEL PROPHET nun doch endlich mal der schon lange überfällige Erfolg gewährt wird – zwar erhielten die Jungs auf alle ihre Alben überdurchschnittliche bis enthusiastische Rezensionen, aber der kommerzielle Durchbruch ist ihnen noch nicht gelungen. Verdient hingegen hätten sie diesen jedoch schon lange. Benotung? Ich würde mal sagen 14 Punkte – wohlwissend, daß die nächste Veröffentlichung von STEEL PROPHET ohnehin noch besser ausfallen wird. Also muß ich mir etwas Polster nach oben lassen.
14 Punkte - Jens Gellner (21.08.2001)

Playlist
1. When Six Was Nine
2. Tragic Flaws
3. Escaped
4. Soleares
5. Church Of Mind
6. Burning Into Blackness 
7. The Chamber
8. Locked Out
9. Ruby Dreams (Faith And Hope)
10. Phobia
11. Anger Seething
12. Oleander