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Old Mans Child - The Pagan Prosperity
Erscheinungsdatum: 15.08.1997
(Century Media)

Brüll, dieses Bandphoto!! Ich weiß nicht, was diese Black Metal Szene eigentlich an schwarz/weiß bepinselten Gesichtern, Ritterrüstungen und Schwertern so toll findet (von dem "Blut" besudelten, böse dreinblickenden Gestalten mal ganz zu schweigen). Mir fällt es eigenlich immer schwer, solch eine Band objektiv zu beurteilen, denn immer wenn ich so ein Photo sehe, muß ich erst mal gegen einen Lachflashanfall ankämpfen. Die Musik von OLD MANS CHILD ist, nun ja, Black Metal eben. Soll heißen, keif / brüll Gesang (wenn auch nicht so extrem wie CRADLE OF FILTH), Keyboardflächen, Brettgitarren und ein an Tollwut leidender Schlagzeuger. Manchmal schleicht sich auch hier und da mal eine Melodie ein (z.B. in Soul Possessed oder Doommaker, unbedingte Anspieltips), dann macht es echt Spaß, zuzuhören. OLD MANS CHILD sind eher eine der "progressiven" Black Metal Bands (häh?),denn sie bemühen sich sichtlich, ab und zu mal einige Black Metal untypische Elemente in die Songs miteinfließen zu lassen, und dann klingt das ganze musikalisch nach KING DIAMOND (Keyboardsounds, Songstrukturen, Harmonien usw). Nur spätestens wenn der Gesang einsetzt, wird aus OLD MANS CHILD wieder eine typische Black Metal Band. Schade eigentlich, denn das Potential ist offensichtlich da, aber The Pagan Prosperity ist zumindest ein Schritt in die richtige Richtung
10 Punkte - Jens Gellner (01.12.1997)

Playlist
1. The Millennium King
2. Behind The Mask
3. Soul Possessed
4. My Demonic Figures 
5. Doommaker
6. My Kingdom Will Come
7. Return Of The Night Creatures
8. What Malice Embrace