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In The Name - In The Name
(Rising Sun Records)

Vor der Namensänderung von KINGSBANE in IN THE NAME wurde das kanadische Quartett oftmals mit QUEENSRYCHE verglichen. Mit ihrem selbstbetitelten Debut-Album beweisen die Jungs aus Ontario jedoch, daß sie durchaus in der Lage sind, eigenständige Musik zu spielen, die mit anderen Bands kaum verglichen werden kann. Dies liegt zu einem großen Teil daran, daß die stilistische Bandbreite der einzelnen Songs sehr abwechslungsreich ausgefallen ist. Von richtiggehend ungeduldigen Songs im 7/8 Takt (Far Cry) bis hin zu Liedern mit psychotischen Tenor, z.B. dem Titeltrack In The Name, der streckenweise sehr an A Social Grace von PSYCHOTIC WALTZ erinnert, ist alles vertreten. Selbst ein an sich ruhiger Song wie Dead Of Winter wirkt aufgrund der vielen Figuren, die Schlagzeuger Dan Russel auf den Becken spielt, irgendwie unruhig. Dann wechselt die Klangfarbe und man greift auf die Akkustikgitarre zurück, um auf Shame einen eher traurigen und bitteren Stil zu huldigen. Wie im wirklichen Leben reihen sich auf In The Name emotionale Höhen und Tiefen aneinander. Progressive Metal Fans sollten sich die Scheibe unbedingt anhören; da sich hier aber vermutlich die Geister scheiden werden, empfehle ich vor dem Kauf der CD, diese erst einmal zu checken.
11 Punkte - Wolfgang Volk (01.12.1997)