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The Gathering - Nighttime Birds
Erscheinungsdatum: 15.05.1997

In letzter Zeit bin ich etwas skeptisch, was Neuveröffentlichungen von Bands betrifft, die ich gut finde. Aus unerfindlichen Gründen scheinen sich immer mehr Bands an irgendwelche Trends anzuhängen (ja, ich bin QUEENSRYCHE geschädigt!), und verderben mir damit gewaltig den Hörgenuß. Wie ich jetzt darauf komme? Keine Ahnung, denn was THE GATHERING betrifft, waren meine Ängste völlig unberechtigt; Nighttime Birds ist genau das, was man von dieser Band erwartet hat. Der auf Mandylion eingeschlagene Stil wird konsequent weiterverfolgt, das bedeutet episch tragende Songstrukturen, melancholische Melodien, klare Arrangements und ein Wechselbad aus gefühlvollen Passagen und gewaltigen Ausbrüchen. Und über allem liegt die fantastische und zauberhafte Stimme von Annecke Van Giersbergen, die mich einmal mehr an eine Mischung aus Julianne Reagan (ALL ABOUT EVE) und Buddy Lackey (PSYCHOTIC WALTZ, was die Melodien und die Harmonieführungen betrifft) erinnert. Anspieltips zu nennen fällt mir schwer, da sich das gesamte Album als eine homogene Einheit präsentiert, dessen hohes Niveau von Anfang bis Ende gehalten wird. Dennoch würde ich Third Chance und Confusion zum reinhören empfehlen, da bei diesen Songs alle Stärken von THE GATHERING zum Tragen kommen.
13 Punkte - Jens Gellner (15.05.1997)

Playlist
1. On Most Surfaces (Inuït)
2. Confusion
3. The May Song
4. The Earth Is My Witness
5. New Moon, Different Day 
6. Third Chance
7. Kevin's Telescope
8. Nighttime Birds
9. Shrink
10. Bonus: Strange Machines 
Weiteres zu The Gathering:

- If_Then_Else (CDCheck)

- Sleepy Buildings - A Semi Acoustic Evening (CDCheck)