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Jeff Scott Soto - Lost In The Translation
Erscheinungsdatum: 20.09.2004
(Frontiers Records) 49,22 min

Und wieder einmal steht kommerzieller und radiotauglicher Melodic Hardrock auf dem Programm, wie man ihn aus dem Hause Frontiers Records en masse gewohnt ist. So mancher Metal-Fan wird sich mit Begeisterung an Yngwie Malmsteens Meisterwerk Marching Out mit Jeff Scott Soto als Sänger erinnern, aber mit dieser Art von Mucke hat Soto komplett abgeschlossen, und Lost In The Translation hat mit klassischen Heavy Metal demzufolge nicht mehr gemeinsam. Stattdessen handelt es sich nun um 08/15 Rock/Hardrock für die Breite Masse, wie man ihn von unzähligen anderen Gruppen her kennt. Was soll man groß sagen ... das Album ist nicht gerade schlecht, aber es fehlt sowohl ein Wiedererkennungswert als auch Begeisterungsfähigkeit. Die Songs plätschern/rocken munter vor sich hin und tun nicht weh - das war's dann aber auch schon! Hört man einen Song von JEFF SCOTT SOTO im Radio, schaltet man vielleicht nicht unbedingt gleich auf einen anderen Sender um, aber wenn das Lied fertig ist, vergisst man es sofort und fragt sich nicht mal ansatzweise, wer der Interpret ist, und man hat absolut kein Interesse daran, mehr zu hören. "Aus den Ohren, aus dem Sinn" ist somit das Motto der Musik. Sorry Jeff, das ist einfach viel zu wenig! Fazit wie so oft: nettes aber im Endeffekt uninteressantes Rockscheibchen aus dem durchschnittlichsten Mittelmaß, den man sich vorstellen kann.
6 Punkte - Wolfgang Volk (07.08.2004)

Playlist
1. Believe in me
2. Soul divine
3. Drowning
4. If this is the end
5. Lost in the translation
6. Doin' time 
7. High time
8. Beginning 2 end
9. On my own
10. Find our way
11. Sacred eyes