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Lake Of Tears - Greatest Tears Vol. I und Greatest Tears Vol. II
Erscheinungsdatum: 14.06.2004
(Black Mark) 49,29 und 52,05 min

Wie man unschwer erahnen kann, handelt es sich bei Greatest Tears Vol. I und Vol. II um zwei Best-Of Zusammenstellungen der bisherigen LAKE OF TEARS Bandhistorie. Berücksichtigt werden demzufolge die Veröffentlichungen Greater Art, Headstones, A Crimson Cosmos, Forever Autumn und The Neonai, die in etwa gleichstark Berücksichtigung gefunden haben (lediglich The Neonai ist mit drei Tracks weniger ausgeprägt vorhanden). Lange Zeit haben LAKE OF TEARS zu den führenden Bands innerhalb des Dark´n´Gothic Metal gehört, aber wenn man ehrlich ist, dann war die Band nicht so herausragend, als dass sie eine überragende Stellung verdient hätte. Die meisten Songs sind typische und nicht unbedingt ideenstrotzende Dark´n´Gothic Metal Songs, wie man sie von diesem Genre her allgemein kennt, wobei hier wieder einzuräumen ist, dass LAKE OF TEARS ihre Sache recht ordentlich gemacht haben. Vieles ähnelt sich zwar, aber das kann man auch als den eigenständigen LAKE OF TEARS Stil ansehen, und schließlich gibt es auch gänzlich andersartige Songs wie beispielsweise Sorcerers oder vor allem Lady Rosenred, was mit Metal herzlich wenig zu tun hat, sondern eher in die Pop-Schiene der 80er Jahre zu stecken ist (aber recht guter Pop). Fragt sich also, was als Fazit herhalten könnte. Mit Sicherheit repräsentieren die beiden Greatest Tears CDs den Werdegang der Band auf gute Art und Weise, und wer sich für die Musik und die Band interessiert, für den sind die Scheiben ein guter Einstieg. Andererseits hätte man ruhig eine einzige Doppel-CD draus machen können, anstatt zwei separate Einzel-CDs (wäre preislich gesehen auch fanfreundlicher gewesen). Es ist des weiteren auch nicht unbedingt geschickt, dass man nur Songs auf die Alben gepackt hat, die bereits auf regulären Releases erschienen sind ... alteingesessene LAKE OF TEARS Fans dürften diese Outputs eh schon alle haben, und dann lohnt sich der Kauf von Best-Of CDs eigentlich nicht. Alles in allem also zwei Veröffentlichungen, die man haben kann, aber nicht zwangsläufig braucht.
9 Punkte - Wolfgang Volk (23.05.2004)

Playlist
Volume I
1. Burn fire burn
2. Dreamdemons
3. The four strings of mourning
4. Under the crescent
5. Boogie bubble
6. Twilight
7. As daylight yields
8. Sweetwater
9. Otherwheres (Instrumental)
10. The homecoming
11. Scorcerers 
Volume II
1. Devil's diner
2. Headstones
3. Netherworld
4. So fell autumn rain
5. Down the Nile
6. Lady Rosenred
7. Raistlin and the rose
8. Demon you (Lily Anne)
9. To blossom blue
10. Leave a room
11. When my sun comes down 
Weiteres zu Lake Of Tears:

- A Crimson Cosmos (CDCheck)

- Lady Rosenred (Single-CD) (CDCheck)