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Neronia - Nerotica
Erscheinungsdatum: 15.03.2004
(Nova Entertainment) 61,35 min

1993 publizierten NERONIA unter dem Namen ULYSSES ein Album, das damals via InsideOut Music veröffentlicht wurde. Jetzt, viele Jahre später, melden sich also Mirko Rudnik und Robert Zoom mit zwei neuen Mitgliedern (Sänger Falk Ullmann und Jörg Schauffert am Bass) in der Prog-Szene zurück. Die Mucke ist typischer Neo-Progressive-Rock mit einem Touch Melodic Rock, was natürlich impliziert, dass die Songs sowohl filigran aber auch sehr eingängig konzipiert sind. Zwar kann man NERONIA nicht konkret mit einer anderen Gruppe vergleichen, aber trotzdem fehlt leider ein besonderes Flair und ein spezieller Wiedererkennungswert, der die Jungs irgendwie herausstechen lassen könnte. Keine Frage - die Stücke sind solide, gut arrangiert und dürften den Proggern auch gefallen, aber dennoch ... so richtig zünden will die Scheibe nicht. Keine Ahnung, woran das liegt. Vielleicht sind NERONIA einfach zu "normal" oder zu "brav", denn irgendwie hat man unbewusst durchgehend das Gefühl, alles schon mal gehört zu haben. Wie bereits gesagt kann man nicht sagen "NERONIA klingen exakt wie die und die Band", aber insgesamt betrachtet haben die Hessen alle gängigen Klänge aller bekannten Genre-Vertreter (von ARENA bis PENDRAGON) zusammengemischt und daraus etwas eigenes gemacht. Was bleibt somit unter dem Strich übrig? Ein ordentliches und feines Prog-Scheibchen, das den Fans der beschriebenen Musik sicherlich gefallen dürfte, ohne sie aber richtig vom Hocker zu reißen.
10 Punkte - Wolfgang Volk (01.01.2004)

Playlist
1. Fast way
2. In the mirror
3. One moment
4. Frost
5. Naked pale 
6. Snow angels
7. Feeling blue
8. Drenched in tears
9. She cat